einen Schritt zurück


Viele Jahre habe ich meine Internetprojekte vorrangig über #WordPress abgewickelt. Das ist auch ziemlich easy und es gibt viele Plugins und Themes etc.

Mit der Zeit wurde das System aber immer mächtiger und komplexer und das bringt auch die Gefahr der Sicherheitslücken und der Notwendigkeit regelmäßiger (manueller) Updates mit sich.

Bei einigen Projekten habe ich jetzt begonnen, einen Schritt zurück zu gehen.
Inhalte vor Design und Technik. Es braucht nicht immer das mächtige Werkzeug WordPress, um eine letztlich eher statische Seite ins Netz zu bringen.
Selbes bei meinem Blog, den ich bisher via #ActivityPub ins Fediverse gebracht habe. Warum nicht gleich den Blog mit längeren Texten im Fediverse schreiben. Jetzt versuche ich das privat also mal mit meiner eigenen #Friendica-Instanz bei #weingaertner-it. Ich spare mir einfach den Umweg über eine extra BlogSeite und somit auch die Wartung.

Für den alltäglichen Kram nutze ich weiter mein Profil bei #Mastodon @Herr Jemineh 🌻

Meine alten WordPress-Beiträge habe ich übrigens erstmal weiterhin online als Archiv - statisch und ohne Wartungsaufwand: archiv.herr-jemineh.org/

ich will meinen Betreuer zurück... [repost 03/06/2025]


In 15 Jahren als rechtlicher Betreuer habe ich einige Betreuungen an Berufskolleg:innen abgegeben, weil die Betreuten der Meinung waren, mit mir könne man nicht arbeiten.

"Mein Kumpel hat nen Betreuer, bei dem läuft das alles viel besser...."

Für mich ist sowas kein Problem. Man kann halt nicht mir allen gleich gut.

Heute war mal wieder ein Ehemaliger da und wollte "zurück", weil es doch cool ist, seinen Betreuer persönlich zu erreichen oder zu wissen, was auf dem eigenen Konto so los ist.

#betreuung

Demokratie-Dinner


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Vergangene Woche habe ich mir mitten im "letzte-schulwoche-ist-immer-was-los"-Streß die Teilnahme an einem Demokratie-Dinner im Rittergut Positz im Saale-Orla-Kreis gegönnt.
Zusammengekommen waren Menschen, die sich in Demokratie-Projekten, Sportvereinen oder Jugend- bzw. Migrationsarbeit engagieren. Und ein(!) Unternehmer (Kaffee-Rösterei Denkmahl-Kaffee aus Pößneck) war auch dabei.

Bei Vorspeise, Hauptgericht und Dessert haben wir in kleinen Gruppen verschiedene Problemlagen und Chancen unserer "Demokratiearbeit von unten" besprochen.

Viele neue Kontakte sind entstanden und aus meiner letzten Arbeitsgruppe (bei leckerem Gries-Dessert mit Minze) ist auch gleich die Idee für ein Folgetreffen entstanden.

Es hat sich also doch gelohnt, mal in den Nachbarlandkreis zu fahren.

Und die Aussicht war bei dem Wetter dort auch großartig.

Herr Jemineh 🌻 hat dies geteilt.

Das Leben ist vom Feinsten


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alt="Ein junger Mann mit Glatze steht lachend auf einem Feld in der Abendsonne. Vor ihm steht eine Filmkamera"
Vor über 20 Jahren habe ich mein Abschlusspraktikum im Kassablanca in Jena gemacht. Entstanden ist der Film "Das Leben ist vom Feinsten". Das Foto ist bei den Dreharbeiten irgendwo in der Nähe von Cospeda gemacht worden. Das war eine aufregende Zeit.

Veranstaltung in Orlamünde: Für die Rechte von Menschen mit Behinderung


Am 5. Mai 2026 gab es in Orlamünde eine wichtige Veranstaltung zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das Thema war: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar.“ Das bedeutet: Jeder Mensch hat Rechte. Diese Rechte gelten für alle. Niemand darf sie wegnehmen.

eine Gruppe von Menschen sitzt aus einen Platz an Biertischen. Es liegen zwei Hunde auf dem Boden. Ein Mann sitzt im Rollstuhl. Dazu folgender Text: Veranstaltung zum Europäischem Protest-Tag. 5. Mai 2026 in Orlamünde. www.inklusion-shk.de

Was ist passiert? In Orlamünde gibt es eine Station für Kinderrechte. Dort geht es darum, dass Kinder mit Behinderung gute Betreuung bekommen sollen. Viele Menschen sind zur Veranstaltung gekommen. Sie wollten für eine Gesellschaft kämpfen, in der alle dabei sein können.

Was haben die Redner gesagt?

Knut Meenzen hat eine Rede gehalten. Er hilft beim Inklusions-Café im Saale-Holzland-Kreis. Er sagte: Alle Menschen sollen gleich behandelt werden. Ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Leider gibt es noch viele Probleme, die man nicht sofort sieht. Aber sie machen es schwer, am Leben teilzuhaben. Zum Beispiel beim Konzert-Besuch, in der Politik oder im Alltag. Er sagte: „Inklusion klappt nur, wenn wir alle zusammenarbeiten.“
Olaf Treske vom ASB Saale-Holzland-Kreis war auch da. Er hat gesagt: Die Regierung will Geld sparen. Sie will weniger Geld für Menschen mit Behinderung geben. Herr Treske sagt: Das ist falsch. Die Hilfe ist kein Geschenk. Sie ist ein Menschen-Recht. Mit dieser Hilfe sollen Menschen selbst entscheiden:
Wo sie wohnen wollen.
Was sie in ihrer Freizeit machen.
Wo sie arbeiten wollen.

Was gab es noch zu sehen?
Die Besucher konnten an verschiedenen Stellen etwas erfahren:

Eberhard Tölke war da. Er ist Experte für barrierefreies Bauen. Das heißt: Häuser und Straßen bauen, damit alle sie nutzen können. Man konnte ihn Fragen stellen.
HAN.SI war auch da. Das ist ein spezieller Anzug. Wenn man ihn anzieht, merkt man, wie es sich anfühlt, wenn man eine Behinderung hat.
Das Projekt AGATHE hatte einen Info-Stand. Sie helfen alten einsamen Menschen.
Das Bildungswerk BLITZ e.V. hatte Spielzeug für Kinder dabei.

Wer hat gesprochen?
Diese wichtigen Personen waren als Redner dabei:
Johann Waschnewski (Landrat vom Saale-Holzland-Kreis)
Dennis Petschner (Beauftragter für Menschen mit Behinderung in Thüringen)
Andreas Kotter (Vertreter vom PARITÄTISCHEN Thüringen)
Uwe Nitsche (Bürgermeister von Orlamünde)

Danke an die Helfer!
Die Veranstaltung war nur möglich dank vieler Helfer. Besonders gedankt wurde:

Dem ASB Saale-Holzland-Kreis (für die Organisation)
Dem Yogastudio AYUBOWAN (für Räume und Werbung)
Der Eisdiele Nitz (für Kaffee und Kuchen)
Der Stadt Orlamünde (für den Platz)
Und allen anderen, die gekommen sind.

Fazit
Die Veranstaltung war ein gutes Zeichen. Aber reden allein reicht nicht. Wir müssen die Rechte für Menschen mit Behinderungen auch wirklich leben und einfordern. Es ist wichtig, dass alle zusammenarbeiten. Die Pläne der Regierung, Geld zu kürzen, gefährden die Fortschritte. Das darf nicht passieren.

#inklusion #thueringen #5mai #protesttag

Schoko-Hasen retten die Welt


repost vom 15.04.2026

Hach ja, mein Job ist schon manchmal bissel nice:

Eine Betreute steht plötzlich sehrsehrsehr unglücklich bei mir im Büro.
"Die anderen" [andere Beschäftigte aus der WfbM] hätten sie gestänkert und sie will dort weg.

Noch während wir miteinander reden, entdeckt sie einen Schoko-Hasen auf meinem Schreibtisch und fragt, ob sie den haben darf. Klar darf sie.

Plötzlich sind alle Probleme verflogen und auch das Thema "stänkern" ist vom Tisch.

Wenn sich nur aller Mist auf der Welt mit einen Schoko-Hasen klären lassen würde.

PS.: Sie steht schon längere Zeit auf der Warteliste für einen anderen Arbeitsplatz innerhalb der WfbM.